Die Kreditkarte

Mit einer Kreditkarte gewährt eine Bank oder ein Kreditkarteninstitut ihrem Kunden einen Kredit zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen. Dieser Kredit gilt entweder über einen festgelegten Zeitraum oder umfasst eine vorher mit dem Kunden vereinbarte maximale Kreditsumme.

Um an eine Kreditkarte zu kommen, benötigt der Kunde in der Regel ausreichende Bonität. Diese weist er in vielen Fällen durch regelmäßige Zahlungseingänge auf seinem Bankkonto nach oder durch eine positive Schufa-Auskunft. Es gibt allerdings auch Kreditkarten, bei denen keine Schufa-Auskunft eingeholt wird. Bei solchen Karten sitzen die entsprechenden Finanzinstitutionen meist im Ausland, was für den Kunden aber kein Nachteil ist. Ein weiterer Kreditkartentyp ist die Kreditkarte mit PIN-Nummer. Diese Karten bergen die zusätzliche Fähigkeit, mit ihnen Bargeld am Geldautomaten abheben zu können.

So funktioniert die Kreditkarte

Als Kreditkarteninhaber erhält der Kunde einmal im Monat eine Aufstellung aller Waren und Dienstleistungen, die er bis zu diesem Zeitpunkt erworben und mit der Kreditkarte bezahlt hat. Diese Rechnung muss er entweder sofort begleichen oder er zahlt den Betrag in Raten ab, wenn er dies mit dem Kreditkarteninstitut so vereinbart hat.

Derzeit sind fünf Kreditkarteninstitute und Banken international tätig, welche zusammen mit den kleineren, national arbeitenden Institutionen mehr als 2 Mrd. Karten in Umlauf haben. Die bekanntesten Unternehmen weltweit sind American Express, Diners Club, JCB, MasterCard und Visa.

Die Kreditkarte im Einsatz

Bezahlt der Karteninhaber eine Ware oder Dienstleistung mit seiner Kreditkarte, so werden die Informationen aus seiner Karte, die auf einem Magnetstreifen gespeichert sind, über ein Lesegerät abgelesen und erfasst. Wichtige Informationen sind hierbei die Kartennummer, die Gültigkeitsdauer der Karte (angegeben durch ein Verfallsdatum) sowie die Prüfziffer. Diese Informationen sind durch das Prinzip der Hochprägung auch erhaben auf die Karte geprägt. So kann man diese auch mit sogenannten „Ritsch-Ratsch-Geräten“ auslesen.